Jesus ist wiedergeboren…als Boxer! Und natürlich stellen sich ihm auf der Suche nach seinem Schicksal tausend Hindernisse in den Weg. Er wird in eine psychiatrischen Klinik eingeliefert und dort festgehalten. Die Ärzte der Klinik glauben nicht an Jesus – ganz im Gegensatz zu seinen Mitinsassen, die in ihm den wahren Christus erkennen.
LA NAZIONE: „…Stürmischer Beifall...Schön und bewegend…Rührend und ironisch…“ LA REPUBBLICA: „…Boxer, Heilige und Poeten - ein surreales Märchen…mit Poesie, Humor und Sensibilität…“ NZZ: “.. Dabei verschmelzen das grobkörnige Bild, das unvergleichlich warme Licht der Toskana und die Komik der Anstaltsinsassen in einer höchst originellen Mixtur...“
GESCHICHTE:
FRAGEN
AN DEN REGISSEUR: “Ich bin nicht Jesus, wäre mir zu anstrengend und deshalb bin ich vielleicht auch Regisseur geworden – da fällt es leichter, Leute zu finden, die gerne Jesus wären. So z.B. den Schauspieler Claudio Caiolo, der wahrscheinlich zum letzten Mal bei seiner eigenen Taufe in der Kirche war, aber trotzdem einen ganz starken Bezug zur Jesus-Figur hat. Gemeinsam mit ihm haben wir dann versucht herauszufinden, wie es sich anfühlen würde, heute als Jesus aufzutreten. Ziemlich schnell sind wir drauf gekommen, dass ein solcher Jesus gleich mal in der Psychiatrie landen würde, also im Irrenhaus, wo er dann auf seine Jünger trifft, die ihn seiner wahren Bestimmung zuführen. Das hat grossen Spass gemacht und ich glaube, dass der Film nicht nur Gläubige anspricht, sondern alle, die Lust auf ein unverkrampftes italienisches Feelgoodmovie haben – mit helvetischen Einschlägen und ein paar bekannten Schauspielern (Stefan Gubser, Michael Finger, Bibiana Beglau).“ Wie ist Deine Beziehung zum Boxen? “Boxen ist für mich
ein wunderbares Mittel, um Jesus’ Charakter einzuführen. Der
Kampfname von Antonio als Boxer ist ja “Pugno di Gesù”
(Die Faust Jesu). D.h. er ahnt, dass in ihm ein Jesus schlummert, doch
er ist noch nicht bereit, den rauszulassen. Erst mal rumboxen und dann
schauen, was dabei rauskommt. Will man heute Jesus sein, muss man sich
sicher wehren können. Nachdem Antonio seine Rolle nach anfänglichem
Widerwillen als neuer Messias akzeptiert hat, braucht er auch seine Fäuste
nicht mehr.”
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