CAST CLAUDIO
CAIOLO (JESUS) Claudio Caiolo hat in vielen deutschen Film-, Fernseh- und Werbefilmproduktionen wie „Morgen in Verona“ (Claudia Garde), „...die man liebt“ (Claudia Garde), „Der Clown“ (Mark Schöllemann) oder „Die achte Todsünde“ (Stefan Meyer) mitgewirkt. In dem Film „birthday“ (Stefan Jäger), der beim Festival „Max-Ophüls-Preis“ 2001 den Publikums- und Drehbuchpreis gewann, ist Claudio Caiolo in einer Hauptrolle zu sehen. Seit mehreren Jahren ist er auch als Drehbuchautor tätig. Mit „Boxing Jesus“ erfüllt sich sein lange gehegter Wunsch, Jesus spielen dürfen.
Ihren filmischen Durchbruch
hatte sie in Volker Schlöndorffs "Die Stille nach dem Schuss".
Für ihre Darstellung wurde sie 2000 für den European Filmaward
als beste Hauptdarstellerin nominiert, gewann den Silbernen Bären
als Beste Darstellerin an der Berlinale, und wurde am Cinesonne Festival
und am Riga Filmfest ebenfalls als Beste Schauspielerin ausgezeichnet.
Ebenfalls 2000 erhielt sie den Ulrich-Wildgruber-Preis für ihr gesamtes
Schaffen. Für "birthday" arbeitete sie zum ersten Mal mit
Stefan Jäger zusammen. Bei „Boxing Jesus“ verkörpert
sie die stumme Maria Magdalena. Stefan Gubser war in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmhauptrollen zu sehen, so z.B. in „Solomon“ (Roger Young), „Spuren im Eis“ (Walter Weber), „Studers erster Fall“ (Sabine Boss), „Fremde im Paradies“ (Manuel Siebenmann) oder in der deutschen Serien „Sternenfänger“ und „Sabine. 2005 drehte Stefan Gubser den Kinofilm „Grounding“ (Michael Steiner) und den Fernsehfilm „Millionenschwer verliebt“ (Mike Eschmann). 2006 folgten die Kinofilme „Nur ein Sommer“ (Tamara Staudt) und „Marmorera“ (Markus Fischer), 2007 „Hello Goodbye“ (Stefan Jäger) und der erfolgreiche Fernsehfilm „Tatort – In Seenot“ (Rene Heisig). Seit 2006 erfüllt er sich den lang gehegten Wunsch, als Produzent tätig zu sein. Seine erste Arbeit, bei der er auch als Drehbuchautor mitwirkte, war der Kinofilm „Hello Goodbye“. Im Anschluss an das ungewöhnliche Projekt produzierte Stefan Gubser das Theaterstück „Alte Freunde“, das bereits über 50 Mal gespielt wurde und bis Ende 2008 aufgeführt wird. Als Klinikdirektor in „Boxing Jesus“ musste er italienisch lernen.
Seit er reden kann, interessiert er sich für die italienische Sprache und ihre spielerischen Möglichkeiten. Er kennt zahlreiche italienische Dialekte und beherrscht das mittelalterliche „Hochitalienisch“, mit dem er auch heute noch gerne bei Vorführungen auftritt. Seit Mitte der 70-er Jahre hat er in über 50 Kinospielfilmen, zahlreichen Fernsehfilmen und Theaterstücken mitgewirkt. So unverwüstlich und originell als Schauspieler, so faszinierend ist er auch als Mensch. Sein Markenzeichen: Tagein, tagaus geht er barfuss; selbst im kältesten Winter. Bei den intensiven Proben zu „Boxing Jesus“ fluchte er gerne über die Unnachgiebigkeit des Schweizer Regisseurs, war anschliessend aber begeistert über seine Leistung als „Johannes der Täufer“ und wurde von der italienischen Presse gefeiert.
Mit seiner Darstellung
eines manisch-depressiven Jugendlichen im Film “Utopia Blues”
erhielt er den Schweizer Filmpreis 2002 als Bester Darsteller, den Nachwuchspreis
am Max Ophüls Festival in Saarbrücken und den Shooting Star-Award
an der Berlinale 2002.
Als einer von Jesus’
verrückten Jüngern überzeugte er die italienischen Mitspieler
so sehr, dass sie einen grossen Bogen um ihn machten. Seine Figur, die
ständig mit einer Puppe und einer Gabel bewaffnet ist, spricht für
sich. Die Crewmitglieder kamen aus mehreren Ländern: Aus der Schweiz, aus Italien, Deutschland, Spanien, Polen, Österreich und Peru. In dieser kreativen Mischung gelang es, der vielschichtigen Geschichte gerecht zu werden. An der Kamera standen gleich drei Kamerleute, die alle auf jahrelange internationale Berufserfahrung zurückbleiben: Stefan Runge (Halbe Miete, birthday, Nachttanke, Cyrill trifft), Knut Schmitz (Die Blume der Hausfrau, Gegenschuss, Ricordare Anna) und Philipp Peschlow (Tatort). Für den O-Ton war Ricardo de Felice zuständig, der in der Toskana bei zahlreichen Kinofilmen mitwirkte. Die Musik komponierte Angelo Berardi (birthday, Cyrill trifft, Hello Goodbye). Gisela Pestalozza
ist eine der bekanntesten Kostümbildnerinnen Deutschlands. Sie arbeitete
u.a. mit Werner Herzog bei „Fitzcarraldo“, „Nosferatu“
und „Aguirre, der Zorn Gottes“. Die Österreicherin Susanne
Ratschiller trat bei BOXING JESUS zum ersten Mal als Ausstatterin
in Erscheinung, ebenso die Schweizer Maskenbildnerin Petra Gabor. STEFAN JÄGER
(REGIE, DREHBUCH & PRODUKTION) Während seiner Erstausbildung am Lehrerseminar in Luzern hat sich Jäger als freischaffender Dokumentar- und Kurzfilm-Regisseur an zahlreichen Festivals etabliert. Mit seinem Kinospielfilm „birthday“ gewann Stefan Jäger am Festival in Saarbrücken bei seiner Premiere den Publikums- und den Drehbuchpreis, der Film wurde mit dem Prädikat „Besonders Wertvoll“ versehen. „birthday“ lief in Deutschland und in der Schweiz in den Kinos, nachdem er auf mehreren internationalen Festivals weitere Erfolge feiern konnte, u.a. auch am Festival in Karlsbad, wo der Film als offizieller Beitrag im Internationalen Wettbewerb lief. 2002 inszenierte Jäger am Schauspielhaus in Zürich sein erstes Theaterstück („57’ 38’’ Ewigkeit“), das er gemeinsam mit der deutschen Schauspielerin Bibiana Beglau geschrieben hat. Das Stück wurde bei Publikum und Kritik begeistert aufgenommen und war bis zuletzt restlos ausverkauft. Anfang 2007 hat er die Arbeiten an seiner neuen Theaterarbeit „Alte Freunde“ abgeschlossen, dessen Schweizer Uraufführung im Casinotheater in Winterthur war und das von der holländischen Autorin Maria Goos geschrieben wurde. In den Hauptrollen spielen Stefan Gubser, Hanspeter Müller-Drossaart, Laszlo Kish und Andrea Zogg. Das Stück tourt aktuell durch die Schweiz, ebenso wie sein neustes Stück „Obsi Nitsi“, in dem Hanspeter Müller-Drossaart seinen Einstand als Kabarettist gibt. Stefan
Jägers Kinofilm „Hello Goodbye“ feierte am 3. Zurich
Film Festival Premiere, gewann am Max Ophüls Festival in Saarbrücken
den Interfilmpreis und lief im Herbst 2007 in den Schweizer Kinos.
|